Mississippi Stud ist eine noch recht neue Stud-Variante. Sie wurde Ende der 1990er Jahre entwickelt, um das klassische Seven Card Stud  unter anderem besser als Pot-limit-, No-limit-, Low und Hi-Low – Version spielen zu können. Dazu wurde das klassische Seven Card Stud um eine Bietrunde gekürzt.

Wie ist nun die Spielweise beim Mississippi Stud?

Zunächst werden wie sonst auch, jedem Spieler eine offene und zwei verdeckte Karten zugeteilt. Anschließend erfolgt die erste Bietrunde. Nun werden jedem Spieler zwei weitere offene Karten zugeteilt. Es erfolgt eine weitere Bietrunde und eine weitere offene Karte wird den Spielern ausgeteilt. Dann gibt es die dritte Bietrunde. Zum Schluss erhält jeder Spieler eine weitere offene Karte, so dass jeder Spieler schließlich zwei verdeckte und fünf offene Karten hat.

Mississippi Stud Screenshot

Mississippi Stud Screenshot

Um festzustellen welcher Spieler in der letzten Runde zuerst agieren muss, werden aufgrund der relativ hohen Zahl an Karten die die Spieler nun halten, auch Straights, Flushes und Full Houses herangezogen. Nach der Bietrunde in der Seventh Street erfolgt der showdown. Mississippi Stud ist auch sehr gut dazu geeignet es als Limit-Spiel zu spielen. Es ist insgesamt schneller und aktiver als das klassische Seven Card Stud. Durch die Struktur mit vier Runden ist es finanziell insgesamt besser zu händeln als die sonst üblichen fünf Runden. Da es letztendlich nur zwei verdeckte von insgesamt sieben Karten gibt, ist es wahrscheinlicher, das selbst kleinere Hände wie Drillinge, am Ende das beste Blatt sind. Es gibt auch eine Variante mit dem Namen Murrumbidgee Stud. Hierbei werden zu Beginn drei statt zwei verdeckte Karten verteilt. Zusätzlich besteht die Bedingung, dass nur zwei davon für die finale Hand verwendet werden dürfen.