Gordon „Little Green Book of Poker“

Gordon „Little Green Book of Poker“

Gordon „Little Green Book of Poker“

Phil Gordon hat ein ideales Einsteigerbuch für den No-Limit-Bereich geschrieben. Das Buch ist leicht verständlich und gibt einen schönen Einblick in den No-Limit-Bereich. Hier habe ich erstmals von der 4 – 2 Regel gelesen (am Flop die Outs x 4 = Wahrscheinlichkeit in Prozent und am Turn die Outs x 2). Allein für diese Erklärung hat sich die Ausgabe schon gelohnt ☺

Wertung/Empfehlung:
Schöne Einstiegsliteratur die in der Pokergemeinde insgesamt ein gutes Feedback erhalten hat. Deshalb

 

Daugherty/McEvoy „No-Limit Texas Hold’em“

Daugherty McEvoy „No-Limit Texas Hold’em“

Daugherty McEvoy „No-Limit Texas Hold’em“

Bereits über die Einsteigerliteratur hat man über die richtige Spielweise gelesen (tight-aggressiv). Hier werden alte Konzepte und tighte Spielweise gepriesen und zwar in jedem Kapitel erneut. Insgesamt steht zwar nichts falsches in den Büchern – aber leider auch nichts was einem weiterhilft.

Wertung/Empfehlung:
Hier wiederholen ein paar alte Pokerhaudegen abgedroschene Phrasen.

 

Greenstein „Ace on the River“

Greenstein „Ace on the River“

Greenstein „Ace on the River“

Schöne Bilder aus Vegas, die Pokerlaufbahn vom “Robin Hood” des Pokerns und interessante Handbeschreibungen. Mit „Ace on the River“ ist Barry Greenstein ein besonderes Buch gelungen. Es ist eher ein allgemeiner Ratgeber und tiefer Einblick zum Thema Profi-Poker.

Wertung/Empfehlung:
Das Buch ist ein nettes Add-On zu den sonst oft trockenen Lerneinheiten. Es wird einiges für’s Auge geboten und die Neugierde (wie lebt/tickt ein Pokermillionär) wird ebenfalls befriedigt. Mit den Handbesprechungen gibt es zusätzlichen Einblick in die Denkstrukturen eines Greenstein …. Also:

 

Sklansky/Miller „No-Limit Hold’em Theory and Practice“

Sklansky Miller „No-Limit Hold’em Theory and Practice“

Sklansky Miller „No-Limit Hold’em Theory and Practice“

Wenn das “Dreamteam” der Pokerliteratur sich zum Thema No-Limit auslässt ist Input ohne Ende Programm. Wenn man sich mit dem No-Limit-Dilemma abgefunden hat (Dilemma: Es gibt kein endgültiges Richtig/Falsch sondern immer ein Eventuell/Aber), ist dies eins der besten Bücher zum Thema. Wie so oft ist dieses Werk nicht einfach zu konsumieren. Die mathematischen Ausflüge/Exkurse zur Entscheidungsfindung können leicht überfordern …vor allem wenn man sich überlegt wie man das in den 10 Sekunden Bedenkzeit berechnen soll ☺

In der 2. Hälfte des Buches geht es dann aber eher um strategische Konzepte und Denkmodelle und die geben der eigenen Spielweise einen Schub nach vorn.

Mit dem Tenor: Big Bets for big Hands and small Bets for marginal Hands lernt man die Potgröße zu manipulieren und sein Spiel auf die Stackgrößen am Tisch einzustellen.

Wertung/Empfehlung:
Ähnlich wie bei SuperSystem war ich nach den ersten Kapiteln enttäuscht (vielleicht auch eher überfordert). Nach einigen Wochen Pause stürzte ich mich dann in die Arbeit (also auf das Buch) und die 2. Hälfte zog mich dann in den Bann und hat mir schon geholfen. Wie die meisten Sklanskys sollte man sich das Buch auch ein zweites Mal zur Brust nehmen. Deshalb:

 

Flynn/Metha/Miller „Professional No-Limit Hold’em“

Flynn, Metha, Miller „Professional No-Limit Hold’em“

Flynn, Metha, Miller „Professional No-Limit Hold’em“

Auch in diesem Werk werden diverse Konzepte für das No-Limit-Spiel erklärt. Nach einer kurzen Einführung geht die Lernkurve steil nach oben. Natürlich wird auch hier die Potgröße manipuliert und der Gegner zu Fehlern verleitet. Mit Konzepten wie REM oder der Commitment-Schwelle hat dieses Buch aber ein Alleinstellungsmerkmal.

Wertung/Empfehlung:
Bevor ich den Sklansky doppelt lese, kauf ich mir lieber ein zweites Buch zum Thema. Mit der Leseerfahrung von Sklansky und diversen Händen Online-NL im Erfahrungsschatz, konnte ich die vermittelten Inhalte gut nachverfolgen. Insbesondere die Commitment-Schwelle ist für mich eine Baustelle … an der ich durch dieses Buch arbeite.