Da Poker –auf längerer Sicht- ein Strategiespiel ist, lohnt es sich die Spielpraxis mit theoretischen Kenntnissen zu ergänzen. In der heutigen Zeit bieten Online Poker Foren natürlich reichlich Lesestoff. Insbesondere spezielle Fragen und  bestimmte (Problem-)Hände können Online sehr gut hinterfragt und diskutiert werden.

Aber in den Foren sind natürlich Spieler/Schreiber verschiedener „Güte“ aktiv und oftmals drehen sich Diskussionen im Kreis bzw. werden unübersichtlich. Weiterhin fehlt der rote Faden und der Anwender ist bei der Jagd nach guten Beiträgen oft überfordert.
Deshalb ist der Buchmarkt für den ambitionierten Spieler wichtig. Nachdem ich seit 2-3 Jahren diverse Bücher bestellt und gelesen habe, werde ich im folgenden Text einen Überblick über die Literatur mit Anmerkungen zum Inhalt und meine Meinung zum Buch kund tun:

wir unterscheiden grob zwischen:

Bücher für: Einsteiger, Fortgeschrittene,  No-Limit, Turniere, Psychologie, und Sonstiges

Am Ende des Artikels gibt es eine Buchsammlung noch in tabellarischer Form und ein „Must-Have-Einkaufszettel“ der  ebenfalls auf der letzten Seite  zu finden ist. Wer also schnell zur Sache/zum Einkauf kommen will: bitte jetzt scrollen…

Inzwischen werden glücklicherweise immer mehr Bücher in’s Deutsche übersetzt. Diverse Sklanskys und die 3 Harringtons sind bspw. schon erhältlich. Aktuelle Lektüre und Neuankündigungen sind unter www.pokerbooks.de zu finden. Natürlich ist es bequemer die Teile in der Muttersprache zu verschlingen. Aber vor den englischen Originalen braucht man auch keine Angst haben, mit bescheidenen Englischkenntnissen sind die Werke durchaus zu bewältigen. Die Mühe wird mit einem Zeitvorteil belohnt. In den USA sind die Bücher viele Wochen  früher erhältlich. D.h. die englischsprachigen Spieler können sich einen „Wissensvorsprung“ erarbeiten.

In den letzten Jahren war Limit-Poker üblich und weit verbreitet. Fast alle Spieler starteten die Pokerlaufbahn mit Limit-Poker. Dementsprechend sind auch die meisten Bücher für den Einstiegsbereich im Limit-Poker zu finden. Ein weiterer Grund hierfür ist, dass die Entscheidungen im Limit-Bereich einfacher aufgebaut sind. Implied Odds und die Spielzüge sind überschaubarer. Das macht es dem Einsteiger natürlich leichter, deshalb sollten auch die No-Limit-Jünger das „Studium mit den Limit-Klassikern beginnen. Die erläuterten Konzepte gelten natürlich auch für den No-Limit-Bereich und man bekommt  ein ausreichendes Spielverständnis ohne sich zu überfordern.