Texas Hold'em ist die Königsvariante des Poker, welche von den meisten Menschen weltweit gespielt wird und auch bei der WSOP das höchste Ansehen genießt. Dementsprechend interessant ist es auch, sich einmal näher mit Texas Hold'em Strategien auseinanderzusetzen. Doch welche Spielertypen gibt es eigentlich, was sollte man über den Showdown Prozentsatz wissen, welche Startblätter eignen sich zum Spielen und wie gelingt das Bluffing?

Wendet man sich zunächst den Spielertypen des Pokerns zu, lässt sich feststellen, dass es grundsätzlich vier verschiedene Spielertypen gibt. Diese ergeben sich aus den zwei Hauptarten, wie Poker gespielt werden kann. Um also die Spielertypen zu verstehen, müssen zuvor die Spielarten verstanden werden. So kann das Spielverhalten eines Spielers einerseits tight oder loose sein. Bei der tighten Spielweise werden kaum Hände gespielt und nahezu alle schlechten und mittelmäßigen Hände gefoldet. Eine loose Spielweise ist dagegen dadurch gekennzeichnet, dass der Spieler oft in das Spiel einsteigt und häufig bis zum River mitgeht. Daneben können Spieler noch passiv oder aggressiv auftreten. Während aggressive Spieler ständig Druck auf das Umfeld ausüben, indem der Einsatz erhöht wird, gehen passive Spieler zumeist nur mit oder steigen aus der Runde aus. Aus diesen zwei Dimensionen ergeben sich nun die vier möglichen Spielertypen. Namentlich wären dies die Spielertypen tight-aggressive, loose-aggressive, tight-passive und loose-passive. In der Spielpraxis empfiehlt es sich deshalb, das Spielverhalten der Gegner zu beobachten und diese nach einiger Zeit in eine Kategorie einzuordnen. Hierdurch lassen sich wiederum Rückschlüsse darüber ziehen, wie der Gegner in Zukunft vorgehen wird, was die eigenen Gewinnchancen erhöht.

Der Showdown Prozentsatz beschreibt wiederum jenen Wert, wie oft ein Spieler bis zum Showdown im Spiel bleibt. Der Showdown Prozentsatz verrät dabei viel über den Spielertyp und die Spielweise der Gegner. Aus diesem Grund kann es sich sowohl online als auch an echten Pokertischen lohnen, diesen Showdown Prozentsatz zu ermitteln, um wiederum die eigenen Gewinnchancen abzuschätzen. Allgemein lässt sich dabei sagen, dass hohe Prozentsätze auch ein höheres Gewinnpotential bereithalten.

Bei den Startblättern zum Spielen sollte der Spieler wiederum nicht nur auf die Höhe der Karten achten, sondern auch berücksichtigen, ob diese suited sind und ob diese nah beieinander liegen.

Bluffen sollte letztlich noch dezent eingesetzt werden und am besten nach dem Flop erfolgen. Hierdurch lässt sich am eindrucksvollsten vermitteln, dass man gerade eine starke Hand habe.